Martín Ramírez


Mandu'a

Che año aime ko'ápe
mombyry che anga oî
yvytu oipeju che resa
Ejumína che mokunu'û
Ne ryakuã
che retégui nosêi
Rohayhúrõ
mba'érepa chereja

Erinnerung

Alleine bin ich hier
meine Gedanken sind in der Ferne
der Wind bläst mir in die Augen
Komm und sei zärtlich zu mir
dein Duft
ist noch in meinem Körper
Warum hast du mich verlassen
wenn ich dich doch liebe?

Mboriahu

Ñembyahýi mante opyta kokuépe
haku, ro'y
ama ha ára vai
opu'ã opárupi
Pe mitãmi
Ñane mitã
Mba'éiko oikóta ichugui
Orekóta piko peteî tupã
omohesakãvaerã chupe tape porãme.
Nei, ñapu'ã che irû
Jaha
jasapukái ñane ñembyahýi
Oîvaerã maymáva
orehendúva.

Armut

Auf dem Land, bei den Bauern
bleibt nur die Armut
Hitze, Kälte,
Regen und Unwetter
erheben sich überall
Diese Kinder
unsere Kinder
was wird aus ihnen werden?
Ob es wohl einen Gott gibt,
der ihnen den guten Weg zeigen wird?
Ja, erheben wir uns, Bruder,
gehen wir los
und schreien wir unsere Armut heraus!
Es muß jemanden geben,
der uns hört.

Martín Ramírez
Deutsche Übersetzung: Wolf Lustig.

Esta página HTML fue elaborada por Wolf Lustig (lustig@mzdmza.zdv.uni-mainz.de)
Última actualización: 30.05.96.


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Última actualización: 28.09.2006 00:17