Johannes Gutenberg Universität Mainz Psychologisches Institut Mainz
Johannes Gutenberg Universität Mainz

Psychologisches Institut suche Uni Mz UB Mz ZDV Verwaltung
 

Dr. habil. Daniel Oberfeld-Twistel

Allgemeine Experimentelle Psychologie, Universität Mainz

  Logo

lehre




 

Dr. habil. Daniel Oberfeld-Twistel
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Postadresse

Psychologisches Institut der Johannes Gutenberg-Universität
55099 Mainz

Tel.: ++49 - (0)6131 - 39 - 39274
Fax: ++49 - (0)6131 - 39 - 39268
E-Mail Adresse


Besucheradresse

Wallstraße 3, 55122 Mainz, Ebene 6, Raum 06-416
Sprechstunde: Mi. 14-15 (in der vorlesungsfreien Zeit nach Vereinbarung)

Photo
  • 1998
    Diplom in Psychologie, Universität Bremen
  • 1998-2003
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Berlin, Abteilung Allgemeine Psychologie (Prof. H. Jungermann)
  • seit 2003
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Abteilung Allgemeine Experimentelle Psychologie (Prof. H. Hecht)
  • 2005
    Promotion zum Dr. phil. (Psychologie, TU Berlin)
  • Dezember 2011
    Habilitation an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, venia legendi für das Fach Psychologie
Wahrnehmung und Kognition
  • Psychophysik der Innenraumwahrnehmung (mit Heiko Hecht, Uni Mainz)
    •  Bedeutung der Farbgestaltung für die wahrgenommene Größe 
    • Liegen der Innenraumwahrnehmung andere Mechanismen zugrunde als der Wahrnehmung kleiner, von außen betrachteter Objekte?
  • Kontaktzeitschätzungen (time-to-contact, mit Heiko Hecht, Uni Mainz, Robin Baurès, Université Paris Sud und Pat DeLucia, Texas Tech University)
    • Effekte von Distraktorinformation auf Kontaktzeitschätzungen
    • simultane Kontaktzeitschätzungen für mehrere Objekte
    • Sensorische Integration von "globaler" und "lokaler" Bewegung
    • angewandte Aspekte (Verkehrssicherheit)
  • Psychoakustik
    • Intensitätsdiskrimination und Lautheitswahrnehmung (DFG Projekt "Zeitliche Aspekte auditiver Intensitätsverarbeitung", OB 346/4-1)
    • Zeitliche Gewichtung von Lautheit, zeitliche Ausrichtung auditiver Aufmerksamkeit (mit Jesko Verhey, Uni Oldenburg und Tina Plank, Universität Regensburg)
    • Informationsverarbeitungsstrategien bei Tinnituspatienten (mit Wolfgang Hiller, Uni Mainz)
  • Effekt der Umgebungsfarbe auf Geruch und Geschmack von Wein (Kooperation mit dem Weingut Allendorf, Winkel, Heiko Hecht, Uni Mainz, und Florian Wickelmaier, Uni Tübingen)
  • Aufmerksamkeitsstrategien in Stroop-Aufgaben (mit Kerstin Dittrich, Uni Freiburg und Wolfram Rollett, TU Dortmund)
  • Taktil-visuelle Integration bei Patienten mit somatoformen Störungen (mit Anna Katzer, Michael Witthöft und Wolfgang Hiller, Klinische Psychologie, Uni Mainz)
  • Zusammenhang zwischen der Geometrie eines Stabes und seiner Balancierbarkeit (mit Heiko Hecht, Uni Mainz und Jan Sieber, University of Portsmouth)
Methoden
  • Monte-Carlo Simulationsstudie zur Robustheit von Messwiederholungs-Varianzanalyseverfahren bei kleinen Stichproben (von der Uni Mainz gefördertes Forschungsprojekt)
  • Messung von Diskriminationsschwellen mittels adaptiver psychophysischer Verfahren  (mit Markus Goldbach, Uni Mainz)
  • Studie zur Skalenqualität (Gleichabständigkeit) von Antwortskalen in psychologischen Fragebögen (mit Christoph Kemper, GESIS Mannheim)
  • Entwicklung eines Fragebogens zur Peer-Evaluation von studentischen Präsentationen (mit Wolfram Rollett, TU Dortmund, und Christoph Kemper, GESIS) 
            
  • Liste der Lehrveranstaltungen (TU Berlin und Universität Mainz)
    • Vorlesung "Grundlagen der Kognitionspsychologie"
    • Vorlesung "Allgemeine Psychologie I: Wahrnehmung und Psychophysik"
    • Ringvorlesung "Methoden der Psychologie", Thema Psychophysik
    • Seminar Aufmerksamkeit
    • Seminar Gedächtnis
    • Seminar Psychologie der Entscheidung
    • Seminar Motivation
    • Experimentalpraktikum I und II, verschiedene Themen aus der Allgemeinen Psychologie
    • Seminar "Angewandte Statistik mit SPSS"
    • Kolloquium "Inhaltliche, methodische und statistische Herausforderungen der aktuellen psychologischen Forschung"

Es gibt jederzeit die Möglichkeit, im Rahmen einer Diplom/Master/Bachelorarbeit oder eines Forschungspraktikums (äquivalent zu 6-wöchiger berufspraktischer Tätigkeit) an aktuellen Forschungsprojekten mitzuarbeiten.

Wenn Sie an einem meiner Forschungsschwerpunkte interessiert sind, wenden Sie sich einfach per Email an mich oder kommen Sie jederzeit im Raum 06-416, Wallstr. 3, Ebene 6 vorbei!


Themenvorschläge bzw. Bereiche, aus denen Themen entwickelt werden können:
1.    Fragebogen für die Peer-Evaluation studentischer Präsentationen

In Lehrveranstaltungen werden die studentischen Präsentationen (z.B. Referate in einem Seminar) häufig nur vom Dozenten bewertet. Untersuchungen und eigene Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass die Referentinnen und Referenten gerade auch ein Feedback ihrer Mitstudierenden als hilfreich empfinden und für die Verbesserung zukünftiger Präsentationen nutzen können. In einer von mir betreuten Diplomarbeit wurde vor einiger Zeit bereits ein Peer-Evaluationsfragebogen entwickelt, der seit mehreren Semestern in unseren  Lehrveranstaltungen erfolgreich eingesetzt wird.
Um diesen Fragebogen noch praxistauglicher zu gestalten, soll nun eine Kurzversion entwickelt werden, die innerhalb weniger Minuten ausgefüllt werden kann. Außerdem wäre möglich, im Rahmen der Arbeit eine Web-basierte Lösung für die systematische Auswertung der Fragebögen (z.B. Berechnung von Skalenwerten) zu entwickeln.
Aufgaben:
•    Auswahl von Fragen aus dem existierenden Peer-Evaluationsfragebogen (inhaltlich und testtheoretisch geleitet)
•    Evaluation der Kurzversion in Lehrveranstaltungen (SoSe 2012), item- und faktoranalytische Auswertung
Voraussetzungen:
•    Interesse am Thema Evaluation und Fragebogenentwicklung
•    Kenntnisse in Diagnostik, Statistikkenntnisse

2.    Messung von Diskriminationsschwellen: ein Methodenvergleich

In vielen Bereichen der Wahrnehmungspsychologie und der Neurowissenschaften spielt die Messung von Unterschiedsschwellen eine wichtige Rolle für das Verständnis des Wahrnehmungssystems bzw. kognitiver Mechanismen. Hierzu werden häufig sogenannte zwei-Intervall Verfahren eingesetzt, in denen beispielsweise zwei nacheinander dargebotene Stimuli hinsichtlich ihrer Helligkeit verglichen werden sollen. Einige aktuelle Forschungsarbeiten zeigen nun (z.B. [Link]), dass in solchen Aufgaben bestimmte Urteilsverzerrungen bzw. Antworttendenzen (biases) eine größere Rolle spielen, als lange Zeit angenommen wurde. In der hier ausgeschriebenen Arbeit sollen deshalb Unterschiedsschwellen mit mehreren verschiedenen Verfahren gemessen und die Ergebnisse theoriegeleitet verglichen werden.
Die Ergebnisse sind relevant für viele Forschungsbereiche und würden deshalb sicherlich auf reges Interesse stoßen!

Aufgaben:
•    Planung und Durchführung einer Diskriminationsschwellenmessung mit verschiedenen psychophysischen Verfahren
•    Auswertung der Daten, Diskussion vor dem Hintergrund theoretischer Überlegungen aus der Literatur
Voraussetzungen:
•    Interesse an experimentellen Methoden und/oder theoretischen Fragestellungen der Psychophysik
•    gute Statistikkenntnisse
•    Computerkenntnisse wären wünschenswert

 


Häufig genutzte Links Häufig genutzte Links





Psychologisches Institut, Thursday, 26-Jan-2012 16:31:10 CET   Top of pageTop of page