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Dr. Daniel
Oberfeld-Twistel
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Wissenschaftlicher
Werdegang
• Forschung • Lehre
• Publikationen
• Angebotene Diplomarbeiten und Praktika
Es gibt jederzeit die
Möglichkeit, im
Rahmen einer Diplomarbeit oder eines Forschungspraktikums
(äquivalent zu 6-wöchiger
berufspraktischer Tätigkeit) an aktuellen Forschungsprojekten
mitzuarbeiten.
Wenn Sie an einem meiner Forschungsschwerpunkte interessiert sind, wenden Sie sich einfach per Email an mich oder kommen Sie jederzeit im Raum 06-416, Wallstr. 3, Ebene 6 vorbei! Themenvorschläge bzw. Bereiche, aus denen Themen entwickelt werden können: 1. Emotionale
Wirkungen von Farbe: eine
psychophysiologische Untersuchung
Es
gibt verschiedene Hypothesen darüber, welche Emotionen durch
verschiedene Farben ausgelöst werden. In vielen Studien ist jedoch
unklar, ob die z.B. mit Ratingverfahren gemessenen Effekte wirklich auf
durch die Farbe ausgelöste Emotionen oder lediglich auf eine kognitive
Bewertung der Farben zurückzuführen sind. Physiologische Messungen
könnten hier Aufschluss geben: wird z.B. durch Rot stärkeres Arousal
als durch Blau ausgelöst? In bisherigen Studien wurden jedoch die drei
Dimensionen von Farbe (Farbton, Helligkeit und Sättigung) nicht
befriedigend kontrolliert. In der Diplomarbeit sollen subjektive
Emotionseinschätzungen und peripherphysiologische Maße (z.B.
Hautleitfähigkeit) für verschiedene Farben im dreidimensionalen
Farbraum erhoben werden. [Kooperation mit Prof. Gerhard Vossel.]
Voraussetzungen: • Interesse an den Themen Farbwahrnehmung, Physik der Farbe und Emotion • Erfahrungen mit peripherphysiologischen Messungen (z.B. BIOPAC) 2. Antwortskalen in psychologischen Fragebögen: Intervallskalenqualität oder nur Ordinalskalenqualität?
In vielen Bereichen der Psychologie,
z.B. auf Fragebögen im klinischen Bereich und in der
Persönlichkeitspsychologie, werden Ratingskalen eingesetzt.
Beispielsweise könnte die Zustimmung zu einer Aussage mit den
Kategorien "stimme nicht zu – stimme eher nicht zu – stimme eher zu –
stimme zu" erfasst werden. In der Auswertung und Interpretation werden
die Daten häufig als intervallskaliert angenommen. Es wird also davon
ausgegangen, dass die Abstände zwischen benachbarten Antwortkategorien
gleich sind (äquidistant), so dass z.B. die Aussagen "stimme nicht zu"
und "stimme eher nicht zu" dieselbe Differenz in der Zustimmung
signalisieren wie die Aussagen "stimme eher zu" und "stimme zu".
Ob diese Annahme gültig ist, ist eine empirische Frage, die aber bislang selten systematisch überprüft wurde. In der Diplomarbeit sollen ausgewählte Ratingskalen im Hinblick auf ihre Skalenqualität überprüft werden, insbesondere hinsichtlich Gleichabständigkeit. Hierzu soll ein spezielles Skalierungsverfahren verwendet werden (das sogenannte BTL Modell). Aufgaben: • Identifizierung der gängigsten Ratingskalen-Varianten mittels einer Literatur- und Testrecherche, Berücksichtigung bisheriger Studien zur Skalenqualität von Ratingskalen • Auswahl der zu vergleichenden Ratingskalen-Varianten • Planung und Durchführung der Datenerhebung • Datenauswertung Voraussetzungen: • Interesse an methodischen Fragestellungen Geboten wird eine gute Betreuung und ein für viele Gebiete der Psychologie relevantes Thema! Das Projekt wird in Kooperation mit Christoph Kemper (GESIS Mannheim, Center for Survey Design and Methodology) durchgeführt. |
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| Psychologisches Institut, Monday, 01-Feb-2010 13:14:51 CET | Top of page |