- die einäugige Kleinbild-Spiegelreflexkamera
Das spätere Kombinat Pentacon ist eine Verschmelzung mehrerer berühmter Dresdner Kamerawerke. Die wesentlichsten Teilnehmer der "Fusion" waren die Dresdner Zeiss Ikon Werke und die Kamera-Werkstätten Guthe & Thorsch in Niedesedlitz bei Dresden. Während die Zeiss Ikon Werke im Westen die Kameras die Produktion der Contax mit Lichtschacht fortsetzten, entwickelten die Dresdner Ingenieure des Zeiss Ikon Werkes in Dresden eine Kamera mit eingebautem Prismensucher. Das M42 -Objektivgewinde wurde von den Ingenieuren der Kamerawerkstätten bei der letzten Praktiflexgeneration bzw. ersten Prakticageneration eingeführt.
1949 wurde als erste Kamera mit eingebautem Prismensucher die Contax S von Zeiss Ikon Dresden ist. Sie besaß neben dem eingebautem Prismensucher auch den für die Praktica bis 1989 typischen schräg an der Vorderseite angeordneten Auslöser.
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Contax S
- erste Nachkriegskamera aus von Zeiss Ikon Dresden
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Ab 1954 wurde die Contax D (Dresden) gebaut, die noch das Zeiss Ikon Symbol trägt. Es gab auch eine Contax D mit der Bezeichnung VEB unter dem Zeiss Ikon Symbol. Ab 1955 wurde die Contax E gebaut die einen eingebauten Belichtungsmesser besitzt. Die Contax F, die bereits das Pentacon Symbol trägt wurde ab 1958 gebaut. In diesem Jahr ging der Markenname Zeiss Ikon an die in Westdeutschland gelegenen Ziess Ikon Werke. Die Dresdener Zeiss Ikon Werke wechselten den Markennamen in Pentacon, d.h. einem Kunstnamen bestehend aus Pentaprisma und Contax. 1959 bauten die Zeiss Ikon/Pentacon Werke die Pentacon F, die der Contax F entsprach. Die Pentacon FM entsprach der Pentacon F mit einem Meßkeil zur Entfernungseinstellung. Die Pentacon FB entsprach der Contax E, d.h. sie besaß einen eingebauten Belichtungsmesser.
1959 "fusionierten" die Dresdner Zeiss Ikon Werke mit vier anderen Dresdner Herstellern. Der bedeutendste Partner waren dabei die Kamera-Werkstätten Guthe & Thorsch in Niedesedlitz die seit 1939 die die Spiegelreflexkamera Praktiflex bauten.
Die alte Praktiflex
ist die Oma der Kamerareihe Praktika aus den Dresdner Kamerawerken, d.h. genauer
aus den Kamera-Werkstätten Guthe & Thorsch in Niedesedlitz
bei Dresden. Die Praktiflex gibt es dabei in verschiedenen Versionen,
die ab 1939 gefertigt wurden.
Diese sind anhand ihrer Seriennummern eindeutig zu identifizieren (Rudolph
1998)
Von der auf der Frühjahrsmess
1941 vorgestellten Praktiflex (Hummel-Nr. 077) sind derzeit lediglich Abbildungen
bekannt.
Von den Nachkriegsausführungen (Hummel-Nr. 078) gibt es eine Version mit
selten anzutreffende Version mit schwarzer Schrift und eine Version mit silberner
Inschrift, die am Lichtschacht die Inschrift tragen "KW Kamera-Werkstätten
Niedersedlitz-Dresden". Diese wurde fast restlos als Reparationszahlung
an die UdSSR geliefert, die sie ihrerseits in die USA exportierte. Von der ab
1947 produzierten Version gibt es laut Rudolph (Rudolph
1998) vier Varianten, die im Unterschied zu den älteren Modellen alle
den Auslöser vorn oben am Frontblech besitzen. Die vier Varianten zeigen
entweder die Inschrift in der bekannten Schreibschrift oder aber in Blockbuchstaben.
Beide Versionen gibt es jeweils mit Rückspulknopf oder Rückspulhebel.
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Praktiflex
- Oma der Praktica
hier wohl (Hummel-Nr. 079)
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Auch diese Varianten wurden überwiegend
in die UdSSR exportiert. Alle erken Sie hatte noch das alte, kleine Objektivgewinde.
Die Exportvariante wies dabei wohl überwiegend die Aufschrift in Schreibschrift
auf. Von der erstmals mit M42-Gewinde ausgestatteten Form (Hummel-Nr. 080) gibt
es möglicherweise ebenfalls zwei Varianten.
Das Hauptproblem der Praktiflex waren die fehlenden langen Momentanbelichtungszeiten
mit dem großen Sprung zwischen
1/25s und B.
Beginnend mit der ab 1949 in den Kamerawerkstätten gebauten Praktica wurde das Objektivgewinde M 42 x 1 endgültig für drei Generationen als Standard eingeführt und die langen Belichtungszeiten von 1/10s, 1/5s und 1/2s konnten erstmals etabliert werden. Der F- und X- Blitzkontakt war dabei am Boden angebracht.
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die erste Praktica
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Die Praktica FX, die ab 1951 in Niedersedlitz gebaut wurde, hatte drei Synchronbuchsen die anfangs auf der Bodenseite, später auf der linken Vorderseite angebracht waren. Die obere Buchse entsprach dem X-Kontakt, die mittlere Buchse entsprach der "Masse" und die untere dem F-Kontakt. Zeitweilig wurde die Kamera auch mit dem Schriftzug Praktiflex FX ausgelifert, die sonst, bis auf den Namenszug mit der Praktika FX baugleich ist.
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Praktica
FX - Blitzkontakte auf der Bodenseite
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Praktiflex FX (Praktiflex
neu)
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Später wurde eine Praktica FX mit nur zwei Synchronbuchsen, der unteren Masse und dem oben gelegenen X-Kontakt gebaut. Die Aufwickelspule besteht hier aus Kunststoff. Seltener sind Modelle mit nur einem X-Kontakt auf der Gehäusevorderseite.
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Praktica
FX - 2 Blitzkontakte auf der Vorderseite
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Praktica FX - 1
Blitzkontakt
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Die Praktica FX 2 besitzt ein verändertes Lichtschachtsystem mit einsetzbarem KW-Prisma, automatischer Spring- oder Druckblende und zwei doppelpoligen Synchronbuchsen, oben X- und unten F-Kontakt. Infolge der Einführung der Blendenautomatik gibt es von der ab 1956 gebauten Praktica FX 2 eine Vielzahl von Varianten. 1956 wurde in den Kamerawerkstätten die Praktina FX entwickelt, die als Topmodell, insbesonder für Profis sowie den wissenschaftlichen Gebrauch gedacht war. Eine weiterentwicklung der Praktina FX stellt die Praktica IIa dar, die ab 1959 gebaut wurde.
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Praktica
FX 2
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Praktica IV
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Die Praktica IV () ist die erste Praktika mit fest eingebautem Umkehrprisma. Erstmals wurde ein Schnellaufzug etabliert, der sich am Boden der Kamera befindet und ein schnelles Spannen des Verschlußes ermöglicht. Zusätzliche Neuerungen sind ein Füßchen, welches die Kamera auf ebener Fläche sicherer stehen läßt und eine Filmmerkscheibe auf dem Rückspulknopf die anzeigt ob ein Farb- oder Schwarzweißfilm in der Kamera ist. Die Praktica IV zeigt insgesamt ein relativ einheitliches Bild. Es gibt jedoch eine Praktica IV Variante mit silbernem Gehäusedeckel, bei der die Typenbezeichnung seitwärts und unten unterstrichen ist. Die älteren Praktica IV (und V) Modelle besitzen eine Trageöse, während die späteren Varianten bereits Trageknöpfe wie die Praktica nova besitzen. Seltener sind auch Praktica IV Modelle zu finden, die farbig bezogen wurden.
Die Praktica IV B wurde erstmals mit einem eingebauten Belichtungsmesser ausgestattet, dessen Meßzelle sich in der Front des Dachkantprismas befindet. Zur Messung wird mit Hilfe eines Rändelringes ein Nachführzeiger in Deckung mit dem Meßzeiger gebracht, sodann kann der zur Belichtungszeit zugehörige Blendenwert abgelesen und auf die Kameraeinstellung übertragen werden. Die Modelle Praktica IV M und Praktica IV BM zeigen nur eine Erweiterung durch eine eingebaute Meßlupe.
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Praktica
IV B
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Praktica IV BM
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Die Praktica V F zeichnet sich erstmals durch eine wesentliche Weiterentwicklung, den Rückkehrspiegel aus. Das Bild im Sucher wird unmittelbar nach erfolgter Aufnahme wieder freigegeben, sodaß zwischen der Kamera mit gespanntem und ausgelöstem Verschluß im Sucher kein Unterschied mehr besteht. In der linken oberen Ecke ist lediglich ein Schauzeichen ersichtlich, welches nach dem Filmtransport und dem gelichzeiten Spannen des Verschlußes wieder verschwindet.
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Praktica
V F
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Praktica V FB
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Die Praktica V besitzt generell eine Fresnellinse zur Schärfeneinstellung und eine automatische Druckblende. Die Praktica V FB besitzt wie die Praktica IV B und Praktica IV MB einen eingebauten Belichtungsmesser.
Mit der Praktica VI beginnt die II. Generation der Praktica Modelle aus dem VEB Pentacon Dresden.
Die Praktica nova zeigt dabei das neue Gewand der Kameras der II. Generation mit niedriger Bauhöhe und formverändertem Gesicht. Der Auslöseknopf ist sehr bequem, schräg in die Vorderwand der Kamera integriert. Der Spannhebel ist nun auf der rechten Gehäuseoberseite angebracht und der Bildzähler springt automatisch beim Öffnen der Kamerarückseite zurück. Die Fresnellinse wurde in ihrem Aufbau verbessert. Die Praktica nova B besitz wiederum ein eingebauten Belichtungsmesser mit Selenzelle. In kleiner Stückzahl wurde für PHOTO-PORST eine nova B produziert, die keinerlei Aufschrift auf dem Fenster der Selenzelle zeigt, wohl um diese in Länder zu exportieren, in denen der Name Praktica zeitweilig verboten war (Rudolph).
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Praktica
nova
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Praktica
nova B
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Die Praktica mat ist eine Kamera ganz neuer Art, da sie erstmals mit einer Innenlichtmessung ausgestattet ist.
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Praktica
mat - Schema der Innenlichtmessung
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Praktica
mat
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Die Innenmessung wird über einen Strahlenteiler realisiert, der einen Teil des Lichts auf einen Teil des Lichts auf einen Großflächen-Cadmiumdisulfid-Fotowiderstand lenkt. Die Energieversorgung erfolgt durch eine Mallory-Quecksilber Batterie. Die Innenmessung wird mit Hilfe der unterhalb des Auslösers befindlichen Meßtaste vorgenommen. Dadurch wird die Druckblende des Objektivs geschlossen und das Anzeigeinstrument im Sucher zeigt an, ob es bei der gewählten Blende zur Über- oder Unterbelichtung kommt. Weitere Neuerungen sind die 1/1000s als Belichtungszeit, die neue Zeiteinstellscheibe, die jetzt fühlbar einrastet. Neben dem X-Schalter ist jetzt wieder ein F-Schalter für Blitzlampen eingebaut.
Die Praktica nova I stellt eine Weiterentwicklung der bekannten Praktica nova dar. Die Neuerunge sind hier: feststehender Belichtungseinstellknopf mit einrastenden Belichtungszeiten, Filmeinlegeautomatik nach dem Pentacon-Loading (PL) System, das das bisherige Filmeinlegen vereinfacht und beschleunigt. Die bisher fehlende Belichtungszeit von 1/15s wurde gewonnen. Die Praktika nova IB ist die gleiche Kamera, modifiziert durch den eingebauten fotoelektrischen Belichtungsmesser.
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Praktica
nova I
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Praktica nova
IB
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Die Praktica super TL ist ein Kameramodell aufbauend auf der Praktica nova I, aber mit neuartiger Innenmessung die mit Strahlenteiler und Lichtkonzentrator arbeitet und damit einen größeren Empfindlichkeitsbereich abdeckt. Dabei bedeutet "TL" - throug the lens. Die Filmempfindlichkeit wird durch anheben der Zeiteinstellscheibe eingestellt.
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Praktica
super TL
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Praktica elektronik
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Die Praktica elektronik stellt erstmalig eine Spiegelreflexkamera mit elektronischer Steuerung der Belichtungszeiten dar. Die Belichtungszeitenrheie umfaßt den Bereich zwischen 30s und 1/500s. Eine mechanisch gesteueerte Belichtungszeit von 1/60s ist vorgesehen und mit der Synchronisation gekoppelt.
Die Praktica
super TL2, eine Variante der super TL ist nur mit einem matteren
Innenraumlack ausgestattet.
Die Praktica super TL3 ist die letzte Entwicklungsstufe
der der super TL, und zwar mit den wichtigsten Vorzügen der L-3-Reihe.
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Praktica
super TL2
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Praktica super
TL 3
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Die dritte Generation der Praktica, die L-Reihe stellt den Höhepunkt der Entwicklung Dresdner Systemspiegelreflexkameras mit dem Schraubgewinde M 42x1 dar. Charakteristisch für diese Prakticageneration ist:
Das Grundmodell dieser Reihe stellt das Modell Praktica L dar. Diese Kamera entspricht dem Grundmodell dieser Serie, die alle oben genannten Eigenschaften besitzt. Sie besitzt, wie auch die Praktica L2 keinen eingebauten Belichtungsmesser.
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Praktica
L2
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Praktica LB 2
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Die Praktica LB2 besitzt einen in die Kamera eingebauten Belichtungsmesser mit einem Nachführzeigersystem, wie er bereits seit der Praktika IVB bekannt ist.
Die Kameras Praktica
LTL, Praktica LTL3 oder Praktica
MTL3 besitzen einen im Dachkantprisma integrierten hochempfindlichen
Kadmiumsulfid-Fotowiderstand. Die Innenlichtmessung erfolgt hier durch eine
direkt über dem Auslöser zur Mitte hin orientierte Meßtaste.
Dabei wird die Druckblende der Objektive geschlossen und der Blendenabgleich
erfolgt mit Hilfe eines im Sucher integrierten Zeigermeßinstruments.
Bei der Praktica LTL2 erfolgt der Abgleich
meßwerklos mit Hilfe zweier Leuchtfelder. Bei gleicher Helligkeit beider
Leuchtfelder ist der Abgleich zwischen Belichtungszeit und Blendenwert für
die entsprechenden Lichtverhältnisse erfolgt.
Eine weiter Sonderform dieser Bauform ist die Praktica
DTL2 und Praktica DTL3.
Bei diesen Kameras erfolgt der Abgleich mit Hilfe von vier LED an Stelle des
typischen Zeigermeßwerks.
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Praktica
MTL3
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Praktica DTL3
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Die Praktica
LLC, Praktica PLC2
und Praktica PLC3 zeichnen sich
durch eine Innenlichtmessung mit elektrischer Blendwertübertragung aus.
Dabei erfolgt die Messung durch einen leichten Druck auf den Auslöser,
also ohne separate Meßtaste. Dabei bleibt die Blende während der
Messung offen, da der individuell eingestellte Blendwert mit Hilfe einer internen
Widerstandsbrücke simuliert wird. Eine Messung bei geschlossener Arbeitsblende
ist möglich, wenn die entsprechende Option am Rückspulknopf ausgewählt
wird.
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Praktica
PLC3
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Praktica VL3
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Eine weitere Modifikation dieser Kamera ist die Praktica VLC, Praktica VLC2 und Praktica VLC3 die einem der PLC vergleichbaren Aufbau. Die wesentlichste Modifikation ist dabei die Auswechselbarkeit der Sucherelemente. Dabei sind drei Sucherelemente verfügbar: der Prismeneinsatz, der Lichtschachteinsatz und der Lupeneinsatz. Zur Innenlichtmessung wird bei diesen Kameras da Licht seitlich aus dem teilverspigelten Schwenkspiegel herausgeleitet.
Das Spitzenmodell dieser Kamerageneration ist die Praktica EE2 bzw. Praktica EE3. Diese Kamera ermöglicht eine vollautomatische Belichtungszeiteneinstellung von 6s bis 1/1000s. Auch diese Kameras besitzen eine elektrischen Blendwertübertragung. Eine manuelle Korrektur der ist im Bereich +/- 2 Blendenwerte möglich.
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Praktica
EE3
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Diese Generation leitete ein neues Zeitalter für die Praktica SLR ein. Die erste Kamera dieser Generation war die Praktica B200 die im Jahr 1978 auf der Leipziger Messe vorgestellt wurde.
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Praktica
B200
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Die Kameras der B-Reihe zeigen im Vergleich zu den Vorgängermodellen der L-Reihe eine deutlich kompaktere Bauweise des Kameragehäuses. Die wesentliche Neuerung der B-Reihe, die dieser Reihe auch den Namen gibt ist das Bajonett, welches das typische Objektivgewinde M42x1 ablöst. Die B-Reihe baut dabei auf die Innenlichtmessung mit elektrischer Blendenwertsimulation. Im Kamerasucher der B200 ist neben der Anzeige der Belichtungszeit mit Hilfe einer LED-Leiste eine Einspiegelung des Blendenwertes des Objektivs vorhanden.
wird fortgesetzt