Multia-Eigenschaften:
koenig@uni-mainz.de
Kurzbeschreibung der DEC-Multias:
Aktuell: Wichtige Betriebshinweise auf grund aktueller Erkenntnisse (vorläufig):
1. Besonders das Modell VX40L-E2 von Januar 1995 bis März 1995 ist offenbar sehr
wärmeempfindlich. Zur Reduktion des Risikos von Hitzeschäden verbessern Sie einfach
den Luftdurchsatz: entweder Sie bringen den Thermosensor des Lüfters mit den Kühlrippen
des Prozessors in Kontakt oder Sie beeinflussen die Verdrahtung des Thermosensors so,
daß der Lüfter grundsätzlich mit Maximaldrehzahl läuft (diese Variante ist bei dem oben
genannten Modell zu bevorzugen) (dazu schneiden Sie einfach eins der gelben
Zuleitungskabel des Thermosensors durch und isolieren die beiden so entstandenen Enden
mit einem Stück Klebstreifen).
2. Schließen Sie keine defekten externen Kabel an (weder Tastaturadapter, Mausadapter
noch SCSI-Kabel) (Schutz gegen Überlastung spannungsführender Leitungen).
3. Führen Sie Änderungen an der externen Verkabelung des Systems nur durch, wenn alle
beteiligten Geräte stromlos sind (Schutz gegen unerwartete Spannungsmuster an
Steckverbindern).
4. Betreiben Sie Ihre Multia und alle daran angeschlossenen Geräte über ein
Überspannungsnetzfilter (Gewitterschutz).
5. Stecken Sie alle mit Ihrer Multia verbundenen Geräte in die gleiche
Steckdosenleiste ein (Schutz gegen sporadisch abweichende Erdpotentiale).
Sollte noch irgendetwas unklar sein, nehmen Sie bitte mit obiger Mailadresse Kontakt auf.
Hardwarehinweise:
besonders die Modelle VX40L-xx sollten entweder senkrecht oder
waagerecht, aber nicht unmittelbar auf einer Unterlage betrieben werden. 2 bis 3cm
Abstand genügen bereits (läßt sich sehr leicht mit Kanthölzern bewerkstelligen).
Der Betrieb der VX42L-xx Modelle mit 300MHz erfordert etwas Sorgfalt und Umsicht.
Anhand eines Samples wurde bisher ermittelt, daß nach einer besonders einfach zu
installierenden Luftstromumlenkung (Pappkarton) Betrieb in bis zu 34°C warmen
Räumen zulässig ist. Wichtig bei der ganzen Angelegenheit ist, daß der Kühlkörper
des Prozessors nicht über 65°C warm wird. Für noch mehr Details wende man sich an
obige Mailadresse.
Der Einbau einer zusätzlichen 2.5"-Platte (SCSI oder IDE) ist mit Hilfe einiger
kleiner mechanischer Kunstgriffe leicht möglich. Auch hierzu wende man sich an
obige Mailadresse.
Mögliche Betriebssysteme: WindowsNT Workstation 3.50, 3.51, 4.0 und neuere
WindowsNT Server 3.50, 3.51, 4.0 und neuere
WindowsNT Enterprise Server (einschließlich der
MS-Clustersoftware) 4.0 und neuere
Linux: Redhat, Delix und Debian, kann sowohl von der ARC-
als auch von der SRM-Konsole aus gebootet werden. Die ARC-Konsole
ist unbedingt vorzuziehen, da Sie gegen Konfigurationsfehler und
Crashes bedeutend unempfindlicher als die SRM-Konsole ist. Die ARC-Konsole
sollte auf jeden Fall die Firmwareversion 4.33 haben.
Redhat: starke Beteiligung von DEC.
Umstellung des C-Compilers auf einen, der wesentlich
schneller laufende Executables erzeugt ist
möglicherweise noch nicht restlos vollzogen. Daher sind
manche Teile des Betriebssysms noch nicht wieder lauffähig.
Delix: ist von der Delix-Computer GmbH in Stuttgart
portiert und weiterentwickelt worden. Natürlich genauso
frei wie jedes andere Linux.
Debian: In Zeiten des Redhat-Umbruchs von manchen Leuten als
interessante Alternative genutzt.
Netbsd: Boot z.Zt. nur von der SRM-Konsole aus möglich.
Digital Unix: Boot z.Zt. nur von der SRM-Konsole aus möglich. Betriebssystem
und Kompiler laufen mit sehr hoher Performance und Stabilität. Non-sharable
gelinkte Images werden auch unter Linux ausgeführt. Lizenzen sind
unentbehrlich.
Modelle: VX40L-E2: 166MHZ, 24MB (2*4Mb+2*8Mb), 3xxMb Disk, 1/4 Mb CPU Cache
VX42L-E2: 233MHZ (auswechselbar), 24MB (2*12Mb), 5xxMb Disk, 1/2 Mb CPU Cache (auswechselbar)
bei diesem Modell kann die Taktrate von 66MHZ bis 300MHZ geschaltet werden.
Bei 300MHz muß für ausreichende Kühlung gesorgt werden: für Details wende man sich an:
koenig@uni-mainz.de Unter Anwendung weiterer Tricks ist offenbar auch
schon Betrieb mit 333MHz gelungen.
gemeinsame Eigenschaften:
2-Kanal-16-Bit-Sound (Windows Sound-System)
10MBit-Ethernet mit Thinwire, AUI und Twisted-Pair autodetect
Graphik von VGA bis 1280*1024 Pixel bei 75Hz vertikaler Frequenz
2*PCIMCIA-Port, Typ 2
2*Seriell auf *einem* 25-poligen Sub-D-Anschluß
1*Parallel/Centronix auf 25-poligem Sub-D-Anschluß
1*Fast-Narrow-Singleended-Scsi-Anschluß (verlängerter interner)
Das Memory ist bis 256MB aufrüstbar.
Die interne Platte ist eine SCSI-Notebookplatte (sehr leise) (2.5")
1*PCI-Steckplatz frei
NT-Software: einerseits funktioniert (natürlich) alle native Alpha-NT-Software:
Betriebssysteme (3.xx, 4.xx, 5.xx), Ressourcekit 4, Internetexplorer (2.xx, 3.xx, 4.xx),
Netscape301Gold, MS-Word6 (95), MS-Word8 (97), MS-Excel5 (95), MS-Excel8 (97),
Gnu-Utilities, Packer, Digital-Visual-Fortran (5.0a, 5.0b, 5.0c), MS-Visual-C++ (5.0),
MS-Visual-Basic (5.0), Autocad, Corel-Draw, Corel-Wordperfect (Mai-Juni-98),
Quark-Express (Mai-Juni-98) uvm.
andererseits werden alle 16-bit-Applikationen automatisch
emuliert: MS-Powerpoint, MS-Access, Borland C uvm.
Microsoft hat bekannt gegeben, daß alle (?) Software-Produkte des
Hauses im Verlauf des Sommers 1998 auf die NT-Alpha-Architektur nativ
portiert werden.
32-Bit-Applikationen laufen über den PD-Binärübersetzer FX32,
wenn ausreichende Mengen an Memory (RAM) (mindestens 48Mb) im
Gerät vorhanden sind. Die Version 1.3 von FX32 übersetzt nicht nur
Office97 korrekt, sondern auch Druckertreiber und Bildschirmschoner.