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KryptologieI.0 Kryptologie als Unterhaltung |
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Um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Kryptologie populär als ein wichtiger Teil der »Unterhaltungsmathematik« – wobei der mathematische Aspekt meist nicht explizit herausgestellt wird. Schriftsteller wie Edgar Allan Poe, Jules Verne, Karl May oder Arthur Conan Doyle nutzten Kryptogramme und ihre Auflösung als spannungssteigerndes Element ihrer Romane und Kurzgeschichten. Kryptogramme wurden in expliziter Form Bestandteil von Rätselecken in Zeitschriften; aber auch manche andere Rätsel sind kryptologischer Natur, auch wenn sie nicht ausdrücklich so etikettiert werden.
Heute treten kryptologische Motive in der Literatur hauptsächlich in Kinderbüchern auf, wo Kinder aus Spass am Geheimnis mit einfachen Chiffren kommunizieren oder als Detektive geheime Nachrichten von Missetätern knacken, oder in »Fiction«, wo oft eine rätselhafte Botschaft aus einer versunkenen oder fremden Welt entschlüsselt werden muss, um die Welt zu retten.
Einige Kryptogramm-Sammlungen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads:
Siehe auch Klaus Schmeh's List of Encrypted Books.