Kretas grüne Geschichte(n)

Philo-botanologische Bilderreisen
durch die kretische Pflanzengesellschaft

Auch wenn Kreta sich dem sommerlichen und herbstlichen Besucher karg und verbrannt darbietet: dem Pflanzenfreund ist die Inselnatur zu jeder Jahreszeit ein Paradies und zudem ein spannendes und unterhaltsames Buch, nicht nur wenn im Frühjahr sich ein Blütensegen unter den Olivenbäumen entfaltet und gar von den karstigen Schluchtwänden wilde Tulpen winken. Und das nicht nur wegen der noch immer unerschöpflichen Vielzahl der endemischen Arten (vom kretischen Aronstab bis zu Phoenix Theophrasti, der europäischen Dattelpalme), sondern auch weil Kreta die ganze Palette der Pflanzen aufweist, die im Mittelmeerraum Geschichte gemacht haben und Geschichten erzählen können: vom ebenso essbaren wie todbringenden Affodill bis zum hoch­karätigen und zu neuen Ehren gelangten Johannis­brotbaum, vom heilenden Diktam, von dem nur noch die agrimia wissen, wo er in Freiheit wächst, bis zum neuerdings schnell wachsenden Ölbaum, den findige Kreter ganz erstaunlichen neuen Nutzungsformen zugeführt haben. Und dann gibt es noch die „pflanzlichen Touristen“ vorwiegend südamerikanischer Provenienz: Agaven (mit ihrem geheimen Potential, das noch der Verwertung harrt), Opuntien, die hier leider auch den Ziegen schmecken und den seit kurzem auch auf Europens Eiland lukrativen Avocados.

Entdecken Sie die Flora Kretas in Bildern mit wissenswerten Informationen und kuriosen Geschichten in unserem Kalender Sfakiotische Flora / Σφακιανή χλωρίδα 2007, den Sie hier online bestellen oder für 2008 vormerken können.